Hufpflege und Hufschuhe

 

Es war meine damalige Hufpflegerin, die Alvar nach 8 Jahren Komplettbeschlag von den Eisen befreite und wieder auf barhuf umstellte, durch die ich zur Hufpflege kam. Sie hatte mich mit ihrer Arbeit an meinem Pferd neugierig gemacht und durch sie kam ich 2002 dazu, selber die Hufpflege-Ausbildung bei der BESW Hufakademie zu machen.

Bei der Hufpflegeausbildung in Warendorf, 2002 - 2003
Fotografiert von einer Mitschülerin

 

Am Anfang war das natürlich super anstrengend und ich war schon nach einem einzigen Huf k.o. Aber das ist ganz normal. Mit der Zeit kommt die Übung, die Handgriffe sitzen sicher und man bekommt auch die nötige Kondition.
Die Hufpflegekurse fanden über ca. 1 Jahr verteilt in Warendorf statt, mit Theorie und Praxisteilen, und zuhause musste man 50 Tage Mitfahrpraktikum bei Kollegen machen, welches ich zum größten Teil bei Inge Schäfer absolvierte, um für die Hufpflegeprüfung zugelassen zu werden.

Die Prüfung zur Hufpflegerin bei der BESW Hufakademie bestand ich im Frühjahr 2003.

Die Barhufbearbeitung ist bis heute noch meine liebste Tätigkeit, weil man die besten Erfolge damit erzielen kann. Natürlich ist man hier am meisten auf die „Mithilfe“ der Pferdebesitzer angewiesen, dass diese beim Ausreiten auf den Untergrund achten und sich an die regelmäßigen Termine halten.

Ein vorher-nachher-Vergleich: vernachlässigte Hufe bei einem Barhufpferd
Foto: eigenes Foto

 

Damit man sein Pferd barhuf lassen kann, was am gesündesten ist, aber trotzdem auch längere Ritte oder Wanderritte unternehmen kann, gibt es inzwischen eine Vielzahl an Hufschuhen.

Nicht jeder Hufschuh passt zu jedem Pferd bzw. auf jeden Huf. Hier muss genau geschaut werden,
welches Modell in Frage kommt und ob es für Pferd und Besitzer geeignet ist.

 

Ein gut sitzender Easyboot Bare
Foto: eigenes Foto

 

Um meine Kunden kompetent zu Hufschuhen beraten zu können, habe ich im Oktober 2014 das Seminar "Hufschuhexperte" von Hufcheck, Bernd Jung, besucht.